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Technik:
XEN auf Basis von SLES10
Mehrprozessor-Server (1 x Quadcore und mehr)
zentrale Festplatteneinheiten (z.B.: iSCSI-Storage)
Erreichte Ziele:
- Konsolidierung des Rechenzentrums
- Kosteneinsparung durch weniger Hardware
- Kosteneinsparung bei Platz- und Stromverbrauch und Klimatisierung
- deutlich verbesserte Administrierbarkeit
- extremer Flexibilitätsgewinn bei Wartung und Lastverteilung
- verfügbare Reserven für weitere virtuelle Server und PCs
Umsetzung:
Für kleinere Installationen ohne hohe Sicherheits- und Wartungsanforderungen und mit vorhersehbarem, moderatem Datenwachstum realisieren wir schon mal alles auf einem einzelnen Server mit ein bis vier Quadcore-Prozessoren und ausreichend Hauptspeicher.
Die ganzen Vorzüge einer virtualisierten Serverlandschaft kann man aber erst nutzen, wenn man mindestens zwei möglichst gleich leistungsstarke Server und eine zentrale Festplatteneinheit einsetzt. Bei Bedarf lassen sich dann alle unten aufgeführten Betriebssysteme mit Ausnahme von WindowsXP und Windows2003 Server live und ohne Unterbrechung vom aktuellen XEN-Host auf den/die anderen XEN-Hostserver migrieren. Sofern genügend Ressourcen vorhanden sind, können Sie somit einen XEN-Server komplett "leeren" und zu Wartungszwecken herunterfahren ohne daß der Livebetrieb dadurch beeinträchtigt wird.
Der zweite und noch wichtigere Vorteil einer virtuellen Serverlandschaft zeigt sich, wenn Sie einen oder mehrere neue Server oder die üblichen PC-Clients für Spezialaufgaben benötigen. Wenn Sie die Ressourcen größzügig geplant haben, können Sie nun extrem kurzfristig innerhalb von Stunden neue Server/PCs bereitstellen ohne einen Cent ausgeben zu müssen.
Dabei benötigen die "neuen virtuellen Maschinen" keine zusätzlichen redundanten Netzteile die den Stromverbrauch erhöhen oder gar Gehäuse und damit wertvollen Platz im Rack. Sie produzieren dadurch auch nur verhältnismäßig wenig zusätzliche Abwärme, so daß die Klimaanlage kaum etwas davon bemerkt.
Natürlich sind virtuelle Server auch erheblich wartungsfreundlicher, viel schneller durchgestartet und auch per Fernzugriff viel besser kontrollierbar.
Sie können Ihren Servern bei Bedarf live mehr Speicher oder CPUs geben, wenn Sie merken, daß die Lastgrenzen erreicht werden. Sie können sich aber auch ganz einfach Kopien der virtuellen Maschinen ziehen und auf beliebige andere XEN-fähige Hardware aufsetzen um dort testen zu können.
Die Möglichkeiten sind so vielfältig, daß man hier gar nicht alles aufzählen kann. Nur einen Punkt sollte noch erwähnt werden. Natürlich lässt sich so auch sehr leicht ein redundantes System (z.B. Cluster) mit hoher Ausfallsicherheit konstruieren, ohne daß die Kosten explodieren.
Virtualisierte Betriebssysteme:
Wir haben bei uns und unseren Kunden mittlerweile folgende Betriebssysteme erfolgreich virtualisiert.
- SUSE Linux Enterprise-Server 10 SP1/SP2
- Novell Open Enterprise Server 2 (Linux)
- Novell Netware 6.5 SP7
- Windows 2003 Server
- Windows XP Client-PC
Virtualisierte Serveranwendungen:
- File und Printserver (Linux, Novell OES2 und Novell Netware 6.5)
- Mailserver (GroupWise 7 Linux, Postfix/Fetchmail)
- Dokument Management Systeme (ELO und SmarTeam)
- ERP-Systeme (Abas)
- Desktop Management Server (ZENWorks for Dekstops 7 - Softwareverteilung, Imaging, RemoteControl, Inventarisierung)
- Webserver, FTP-Server, Firewall- und Internet-Portalserver
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